Lichtblick inmitten der Covid-19-Krise: Das renommierte US-Magazin Forbes zeichnet den österreichische Hightech-Betrieb Leftshift One als eines der 30 besten Jungunternehmen im Bereich der künstlichen Intelligenz aus. In der Pharmabranche und dem Handel steht der Markteintritt auch aufgrund der aktuellen Situation bevor.

Rund 30 Jungunternehmen attestiert die DACH-Ausgabe des renommierten US-Magazins Forbes aktuell bahnbrechende Lösungen auf dem Sektor der künstlichen Intelligenz (KI). Zum Kreis der vielversprechendsten internationalen Hightech-Startups zählt mit Leftshift One erstmals auch ein steirischer Betrieb: Mit dem Artificial Intelligence Operating System by Leftshift One katapultiert sich das Unternehmen laut des Wirtschaftsmagazins in das „Who-is-Who“ der Tech-Branche. Erstellt wurde die Liste in Kooperation mit Enlite.AI, einem Beratungs- und Forschungsunternehmen, das Firmen beim Einsatz von KI unterstützt.

Die Software-Plattform für künstliche Intelligenz funktioniert wie ein Baukasten und enthält kognitive Fähigkeiten wie Textverständnis, Datenanalyse über die Umwandlung von Sprache in Text bis hin zur Interpretation von Emotionen.

„Diese Auszeichnung ehrt uns und ist das Ergebnis der Anstrengungen und Mühen der letzten Jahre – insbesondere ist es der Verdienst unseres kompetenten Teams“, sagt Leftshift One-CEO Patrick Ratheiser, der betont: „Angesichts der aktuellen Situation und den Folgen von Covid-19 verschieben sich klar die Prioritäten. Dennoch wollen wir mit dieser positiven Nachricht einen Funken wirtschaftlichen Optimismus in einer insgesamt besonders herausfordernden Zeit beisteuern.“

Pharma und Handel: Markteintritt

Dementsprechend sei die Nennung „Bestätigung und Auftrag für die Zukunft gleichermaßen“, erklärt Ratheiser. Heißt: Auch aus dem Home-Office entwickelt das 25-köpfige Unternehmen seine Software-Plattform G.A.I.A. weiter. „Denn vor allem in der gegenwärtigen Ausnahmesituation ergeben sich für unsere Plattform neue Anwendungsfälle“, erklärt Leftshift One-Vice President Stefan Schmidhofer.

Der Grund dafür liegt in der schnellen und einfachen Realisierung von intelligenten Services auf Basis der Plattform: „Besonders ist, dass unsere Kompetenzen derart allgemein, also generisch, entworfen sind, dass sie die Basis für neue unterschiedlichste Anwendungen sein können. Das heißt, wir können branchenübergreifend Lösungen anbieten – das ist aktuell ein entscheidender Vorteil“, sagt Schmidhofer.

Insbesondere im Handel steht das Unternehmen demnach vor dem Markteintritt: „Wenn es etwa darum geht, eine Vielzahl von Bewerbungsdaten aggregiert und vergleichbar aufzubereiten, sind wir die erste Adresse. Nicht nur personalintensive Handelskonzerne, die aktuell Hunderte neue Mitarbeiter gleichzeitig aufnehmen, können sich diesen Vorteil zunutze machen“, so Schmidhofer weiter.

Auch in der aktuell stark geforderten Pharma-Branche soll G.A.I.A. dabei helfen, neue Potenziale zu erschließen. Konkret sollen smarte Services auf Basis der Plattform in der automatisierten Qualitätssicherung unterstützen, „um der unter Hochdruck stehenden Produktion mehr Handlungsspielraum zu ermöglichen“, so der Verantwortliche.