Die Studierenden des Bachelorstudiums “Marketing & Sales” an der FH Campus 02 haben künstliche Intelligenz auf dem Schirm.

“Am Puls der Zeit – Apps, Mobile Marketing & Co.” – Unter diesem Motto fand am 19. Mai 2020 ein Praxisdialog am Studiengang “Marketing & Sales” der FH Campus 02 statt. Im Rahmen dieses Vortrags auf der Fachhochschule der Wirtschaft hatten Studierende die spannende Gelegenheit, sich mit den KI-Experten von Leftshift One auszutauschen.

“Künstliche Intelligenz ist das Zukunftsthema schlechthin. Und die Zukunft hat bereits begonnen. Das ist auch den Studierenden der Fachhochschule bereits mehr als bewusst”, zeigt sich Vice President Stefan Schmidhofer positiv beeindruckt.

Er erklärte den rund 200 wissbegierigen Ohren im Online Call zunächst die Basics zu künstlicher Intelligenz und stellte anschließend unseren preisgekrönten Use Case für McDonald’s Österreich vor.

Der diskriminierungsfreie, digitale Recruiting Assistant zeigte den Studierenden, was bereits mit künstlicher Intelligenz möglich ist und auf welche gesellschaftsrelevanten Themen es bei der Anwendung zu achten gilt.

Eine spannende Studierendenfrage darauf lautete: Wird aufgrund des Bewerbungsformulars automatisch vorselektiert, sodass nur eine Auswahl an Bewerbern für den weiteren Prozess in Frage kommt?

Unsere Antwort: Eine Vorselektion findet nicht statt, jeder Bewerber erhält die gleiche Chance. Wir gehen noch einen Schritt weiter und stellen dem HR-Mitarbeiter/Filialleiter ein diskriminierungsfreies Profil zur Verfügung. Es werden lediglich die Fähigkeiten des Mitarbeiters sichtbar gemacht.

Konsequent fragten die Studierenden nach: Inwiefern kann bei diesem Bewerbungsprozess auf ein Individuum rückgeschlossen werden? (Es besteht ja die Möglichkeit, Antworten zu wählen, die dem erwarteten Profil eher entsprechen.)

Diese Herausforderung haben wir wie folgt gelöst: Der Bewerbungsprozess ist transparent, aber datensicher. Der Bewerbungsprozess an sich ist End2End-verschlüsselt und somit kann kein Rückschluss gezogen werden. Sobald der Bewerber im Bewerbermanagementsystem (BMS) des Kunden gespeichert wird, gibt es einen automatisiert generierten Lebenslauf mit E-Mail und Name, damit der Bewerber auch kontaktiert werden kann. Aufgrund der Diversität der Jobprofile und Bewerber werden lediglich die Fähigkeit in Relation gebracht und unterschiedliche KPIs herangezogen. Alleine der HR Agent/Filialleiter entscheidet dann, ob der Bewerber eingeladen wird oder nicht.

“Ethik und Moral in Bezug auf technologischen Fortschritt sind stets Begleiter unserer Entwicklung. Es ist wichtig und gleichermaßen erfreulich, dass auch bereits junge Studierende ein Bewusstsein für diese Themen besitzen. Das zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind”, unterstreicht CTO Christian Weber.

Titelbild © FH CAMPUS 02/Leitner